Einführung

Viele Menschen würden gerne zeichnen können, weil sie in ihrem Innersten spüren, dass Zeichnen weit mehr ist, als eine technische Fertigkeit. Zeichnen ist, wie andere Bewusstseinstechniken auch, ein Türöffner.

Ursprünglich für junge Künstler entwickelt, ist meine Methode auf einem ganzheitlichen Ansatz aufgebaut. Sie integriert Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, sprachlicher Programmierung und Konditionierung.
Im Raum der Stille, wo Gedanken aufgehört haben, sich einzumischen, kann die Wahrnehmung in ihrer reinsten Form wirken.

radius-drawing® ist all denjenigen Menschen gewidmet, die ich von 1994 bis heute in meinen Kursen betreuen durfte und darf. Ihr habt mich gelehrt, immer wieder nachzuforschen, meine eigenen Sichtweisen zu korrigieren und zu erweitern. Ich danke euch von Herzen!

 

Grundlagen:

Das Konzept der Lehre von radius-drawing® beruht auf einer Methode, die sich aus meinen verschiedenen Forschungsprojekten als am erfolgreichsten im Umgang mit dem Zeichnen herauskristallisiert hat. Ich habe es für meine Kursteilnehmenden als Methode so zusammengefasst, dass es möglich ist, sehr schnell die Ursachen von Blockaden zu erkennen und aufzulösen. Im Grunde kam ich erst durch die Eltern meiner jugendlichen Zeichner*innen auf die Idee, Ursachenforschung für die Frustration, die besonders Erwachsene beim Zeichnen oft haben, zu betreiben. Auch ein fünfzehnjähriges Mädchen, das beim Freihandzeichnen eines Kreises in Tränen ausbrach, weil es nicht gelingen wollte, rührte mich so sehr, dass ich mir in diesem Moment geschworen habe, dass dies, so weit es meine Kurse betrifft, niemand mehr erleben muss.

Heute verstehen Kinder ab ca 10 Jahren in meinen Kursen ganz genau, was beim Zeichnen mit ihnen geschieht, was sie bremst, was sie fördert und was sie tun müssen, damit sie zwischen Flow und Kontrolle entspannt bleiben können. Ein spezielles Protokoll und eine Abfragetechnik helfen dabei.

 

Heute arbeite ich auch viel mit Erwachsenen und sehr gerne mit Senioren.